CON PASSIONE - eine Podcast-Miniserie


BIG NEWS

Pünktlich zum Advent - und zu den Corona-bedingten Absagen zahlreicher Konzerte - startet eine zweite Staffel CON PASSIONE! Anknüpfend an die erste werden erneut verschiedene Persönlichkeiten Sie, werte Zuhörer, auf Gedankenspaziergänge entführen und Assoziationen zu wecken versuchen. In Kürze mehr dazu an dieser Stelle!


Letzte Folge:




Das Projekt

Neue Zeiten erfordern neue Wege. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie machen seit dem Frühjahr 2020 ein Konzertleben, wie es seit Jahrzehnten selbstverständlich schien, unmöglich. Digitalisierung ist das neue Schlagwort, und so versucht der Podcast CON PASSIONE, im digitalen Raum eine Plattform für klassische Musik zu finden, die mehr als eine blanke Reproduktion des analogen Konzertes leistet. In sieben Folgen sollen Lieder und Arien zur Passion den Ausgangspunkt für gedankliche Überlegungen bilden. Dabei stehen ausdrücklich nicht musikwissenschaftliche Aspekte im Vordergrund; vielmehr wird versucht, aufzuzeigen, zu welchen Gedanken Musik anregen kann und welche Querverweise zu verschiedenen Disziplinen in einem einzelnen Stück aufzufinden sind.

Die Initiatorin

Auch wenn Lara Venghaus zugleich Dirigentin, Stimmbildnerin, Oboistin, Musikmanagerin, Autorin und manch anderes mehr ist, am Ende ist sie doch vor allem Sängerin. Die zierliche Frau mit der gewaltigen Stimme wurde in Bielefeld geboren und durchlief die üblichen Stadien einer Musikschülerkarriere, ehe die ausgezeichnete gesangspädagogische Betreuung durch Peter Bendt und die beharrliche Arbeit mit ihrem Klavierbegleiter und musikalischen Mentor Michael Hoyer eine Entwicklung in Gang setzten, die zur Herausbildung einer im Sopranfach absolut außergewöhnlichen Sängerpersönlichkeit führte. Parallel zu ihrem künstlerischen Wirken studierte sie an der Universität Witten/Herdecke Philosophie und Kulturreflexion und initiiert mit unermüdlichem Einsatz zahlreiche interdisziplinäre Projekte, die auf dieser theoretischen Basis fußen, um klassische Musik in ihrer ganzen Bedeutung praktisch zu entfalten.



 

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Gästebuch

Kommentare: 2
  • #2

    Marvin Milleschewski (Montag, 29 März 2021 09:45)

    Ein wahrhaft vielfältiger Podcast, den Lara Venghaus hier mit ihren "Mitstreitern" ins Leben gerufen hat. Es gelingt nicht nur ein Innehalten in der Passionszeit, sondern ein vielschichtiger Blick auf die biblischen Ereignisse und Gedankenansätze, um eigene Aspekte für jeden selber zu entdecken und weiterzuentwickeln. Mal aus musikalischer, mal aus philosophischer und aus theologischer Sicht wird das Passionsgeschehen, so wie es sich in dem verbindenen Element, den jeweiligen Musikstücken, zeigt, betrachtet und versucht einzuordnen, auch eine Beleuchtung des geschichtlichen Hintergrunds darf bei einem solchen Perspektiv- und Facettenreichtum der Betrachtung nicht fehlen. Diese Vielschichtigkeit zeichnet gleichsam die Attraktivität dieser Podcast-Reihe aus, wobei es in besonderer Weise gelingt, nicht eine Sichtweise einfach weiterzugeben, sondern vielmehr den Zuhörer anzuhalten und einzuladen, über die unterschiedlichsten Gedankenansätze nachzudenken und diese mit seiner ganz eigenen Sichtweise zu betrachten und "zu bearbeiten". Vielen Dank hierfür.

  • #1

    Tobias Schmidt-Detering (Sonntag, 21 Februar 2021 22:50)

    Toller musikalisch-philosophischer "Einschub" in der Passionszeit. Schon im ersten Podcast "con passione" gelingt es Lara Venghaus und Johann Penner überzeugend, den Zuhörer mit auf einen reflektiet-belebten musikalischen und gedanklichen Spaziergang zu nehmen, der jeweils ein ausgewähltes Werk zur Passionszeit, zuvor dessen Komponisten in gut nachvollziebarem Tempo und angemessener Ausführlichkeit vorzustellen. Am Ende diese Podcadts erklingt das Werk und es erfolgt ein Verweis auf den nächsten Podcast. - Ein schöner Weg, in diesen Zeiten sich mit ausgewählten Gesangskompositionen zum Passionsthema zu beschäftigen. Vielen Dank für diese wertvolle Anregung! Wir freuen uns auf den nächsten Podcast "con passione".


Die Mitwirkenden der 2. Staffel


Klaus Kiesow

Klaus Kiesow, Jahrgang 1946, Studium der Theologie, Philosophie und Pädagogik in Bonn, Paris und Münster, zwölf Jahre Mitglied im Dominikanerorden, dreißig Jahre Lehrer für Religion, Philosophie und Hebräisch in Hamm und Bielefeld - und immer noch fasziniert von der Bibel und ganz besonders vom Psalmenbuch und seiner poetischen Kraft.


Harry AbdulSattar

Harry AbdulSattar, lebt seit 24 Jahren in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Bereits während seiner Schulzeit machte er als verkleideter Bänkelsänger mit Klampfe Stadtführungen durch die Gassen der alten Stadt. Er studiert in Trier Germanistik und englische Literaturwissenschaft und arbeitet zurzeit an einem Roman. 2015 konvertierte er zum Christentum und engagiert sich seitdem in einer evangelischen Freikirche als Prediger und Kinderbetreuer.


Susanne Westenfelder

Susanne Westenfelder ist Musikjounalistin, Kritikerin und Regisseurin. Sie hat an unterschiedlichen Hochschulen und Universitäten Lehraufträge inne. 

Susanne Westenfelder publiziert u.A. in der Opernwelt, dem Magazin "Positionen" und der Zeitschrift der GMTH (Gesellschaft für Musiktheorie). Sie lebt und arbeitet in Berlin.



Eberhard Brünger

Eberhard Brünger studierte unter anderem Schulmusik, Musikwissenschaft, Cembalo und Kirchenmusik in Köln, Detmold, Freiburg, Münster und Herford. Seit der Beendigung seiner Tätigkeit als Gymnasiallehrer in Bielefeld und Dozent an der Kirchenmusikhochschule Herford gibt er überregional Konzerte an verschiedenen Instrumenten; daneben veranstaltet er musikalisch-literarische Abende.



Michael Hoyer

Michael Hoyer ist als Orchesterleiter, Chorleiter, Korrepetitor, Stimmerzieher, Klavierbegleiter, wissenschaftlicher und belletristischer Autor, Komponist und Übersetzer tätig. Der vielseitige Universalgelehrte wuchs im unterfränkischen Schweinfurt auf und nahm schon als Schüler regen Anteil am Kulturleben seiner Stadt. Nach dem Abitur studierte Orchesterleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg sowie Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaft an den Universitäten Würzburg und Münster. Dem Künstlerischen Staatsexamen 1979 folgte 1988 die philosophische Promotion mit einer Arbeit, welche die fundamental sprachliche Verfassung von Musik nachzuweisen sucht. Aus persönlichem Anlaß nach Bielefeld übersiedelt, übernahm er 1980 die Leitung des Orchesters der Universität Bielefeld, welcher er alsbald jene der neugegründeten Klangkörper Polifonia Ensemble Bielefeld und Bläser-Consortium Bielefeld hinzufügte. Seit 1998 nahm er auch verschiedene chorleiterische Aufgaben im ostwestfälischen Raum wahr. Bereits seit der Aufnahme seines Studiums betätigte sich Michael Hoyer auch als Autor wissenschaftlicher Studien - eine Publikation über Bachs Weihnachtsoratorium ist 2011 erschienen, 2017 veröffentlichte er eine Abhandlung über Verdis Oper "La Traviata", der er eine eigene Übersetzung des Librettos beifügte. In den letzten Jahren engagierte er sich mehr und mehr auf dem Gebiet der Stimmbildung und trat als Liedbegleiter der Sopranistin Lara Venghaus hervor. Kompositorische und belletristische Arbeiten komplettieren sein schöpferisches Programm.




Die Mitwirkenden der 1. Staffel


Johann Penner

Der musikalische Weg Johann Penners zeichnete sich von Beginn an durch Vielseitigkeit aus. Er studierte sowohl Schulmusik als auch Gesang an den künstlerischen Hochschulen in Weimar und Detmold und versteht es noch heute, das pädagogische und das künstlerische Feld fruchtbar miteinander zu verknüpfen; so hatte er beispielsweise von 2009 – 2010 einen Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik in Münster inne.

Schon während seines Gesangstudiums, welches er erfolgreich 2009 bei Wolfgang Tiemann abschloss, machte er sich in der Region als Konzert- und Oratoriensänger einen Namen, und so zählen heute neben zahlreichen Kantaten Johann Sebastian Bachs auch dessen Passionen sowie nahezu sämtliche bedeutenden Oratorien Händels, Haydns oder Rossinis in sein breit gefächertes Repertoire. Seine tenorale Strahlkraft wird dabei insbesondere in Bezug auf Beethovens 9. Sinfonie stets als herausragend empfunden.

Auch für das Opernfach kommen ihm Schmelz und stimmliche Präsenz zu Gute, so begeisterte er unter anderem schon mehrfach als Tamino in der Zauberflöte (u.a. am Landestheater Detmold) sowie als Max im Freischütz oder als Filipeto in Die vier Grobiane.

 

www.johannpenner.de


Johannes Bungenstab

Johannes Bungenstab, Jahrgang 1994, ist in Hannover geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte er „Philosophie, Kulturreflexion und kulturelle Praxis“ an der Universität Witten/Herdecke. Gegenwärtig lebt und arbeitet Bungenstab in einem kleinen Ort nahe der ostfriesischen Nordseeküste. Gerade interessiert ihn besonders die Philosophie Hans Blumenbergs.


Michael Hoyer

Michael Hoyer ist als Orchesterleiter, Chorleiter, Korrepetitor, Stimmerzieher, Klavierbegleiter, wissenschaftlicher und belletristischer Autor, Komponist und Übersetzer tätig. Der vielseitige Universalgelehrte wuchs im unterfränkischen Schweinfurt auf und nahm schon als Schüler regen Anteil am Kulturleben seiner Stadt. Nach dem Abitur studierte Orchesterleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg sowie Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Allgemeine Sprachwissenschaft an den Universitäten Würzburg und Münster. Dem Künstlerischen Staatsexamen 1979 folgte 1988 die philosophische Promotion mit einer Arbeit, welche die fundamental sprachliche Verfassung von Musik nachzuweisen sucht. Aus persönlichem Anlaß nach Bielefeld übersiedelt, übernahm er 1980 die Leitung des Orchesters der Universität Bielefeld, welcher er alsbald jene der neugegründeten Klangkörper Polifonia Ensemble Bielefeld und Bläser-Consortium Bielefeld hinzufügte. Seit 1998 nahm er auch verschiedene chorleiterische Aufgaben im ostwestfälischen Raum wahr. Bereits seit der Aufnahme seines Studiums betätigte sich Michael Hoyer auch als Autor wissenschaftlicher Studien - eine Publikation über Bachs Weihnachtsoratorium ist 2011 erschienen, 2017 veröffentlichte er eine Abhandlung über Verdis Oper "La Traviata", der er eine eigene Übersetzung des Librettos beifügte. In den letzten Jahren engagierte er sich mehr und mehr auf dem Gebiet der Stimmbildung und trat als Liedbegleiter der Sopranistin Lara Venghaus hervor. Kompositorische und belletristische Arbeiten komplettieren sein schöpferisches Programm.



Ivo Kanz

Ivo Kanz, 1993 in Bielefeld geboren, ist seit seinem 10. Lebensjahr Organist an St. Thomas Morus in Sennestadt, wo er regelmäßig Konzerte gibt. Bereits vor dem Studium erhielt er wichtige Impulse bei den Domorganisten Daniel Beckmann (Mainz) und Gereon Krahforst (Maria Laach), ferner bei Christoph Grohmann (Rheda-Wiedenbrück/Herford). 2009 war er zweiter Preisträger bei „Jugend musiziert“ auf Bundesebene. Das C – Examen zum nebenberuflichen Kirchenmusiker legte er im Jahre 2010 ab.

Im selben Jahr begann Ivo Kanz zunächst ein Jungstudium im Hochbegabtenzentrum Detmold an der Hochschule für Musik, später dann das Vollzeitstudium in der Orgelklasse von Gerhard Weinberger, das er bei Martin Sander (Orgelliteraturspiel) mit dem Master („sehr gut“) abschloss. Das 2015 aufgenommene Studium der Kirchenmusik bei Anne Kohler, Florian Lohmann (Chorleitung), Karl-Heinz Bloemeke, Matthias Beckert (Orchesterleitung) und Tomasz Adam Nowak (Orgelimprovisation) abslovierte Kanz 2019 mit dem Bachelor. Aktuell setzt er seine kirchenmusikalischen Studien mit dem Master fort. 

Von 2015 bis 2020 oblag Kanz die Leitung des Männerchores 1905 Schloß Holte. Seit 2018 ist er Chorleiter des Gesangvereins Isselhorst.

Meisterkurse bei Thierry Mechler (Köln), Philippe Lefebvre (Paris), Olivier Latry (Paris), Hans Haselböck (Wien) und Ludwig Ruckdeschel (Passau) ergänzen seine Ausbildung.

Dirk Rustemeyer

Dirk Rustemeyer lehrt Philosophie und Bildungsphilosophie an den Universitäten Trier und Witten/Herdecke. Fragen der Sinnbildung, der Wissensformen und der Kultur und der Künste stehen im Zentrum seiner Arbeiten. Gegenwärtig beschäftigt ihn die Aktualität frühromantischer Philosophie.

 

www.dirkrustemeyer.de


Hagen Schillig

Hagen Schillig sagt über sich selbst, es gebe fünf Eigenschaften, die ihn ganz gut beschreiben. Er ist 53, ledig, evangelisch, Theater-Freund! Und: Kirchen-Mann!

 

Er ist aufgewachsen in Bielefeld, und nach seinem Studium in Bethel, Münster und Heidelberg sowie dem anschließenden Vikariat in Dortmund führte ihn seine erste Pfarrstelle  wieder in seine Heimatstadt zurück.

Im Anschluss an diese folgte eine Pfarrstelle in Gelsenkirchen, und seit dem Sommer 2020 ist er nun als Pfarrer im Kirchenkreis Lübbecke tätig.

 

Musik - vor allem klassische - nimmt im Leben von Hagen Schillig - gehört oder selbst gestaltet - viel Raum ein.

Seit Kindertagen schon erfüllt den Pfarrer eine geradezu leidenschaftliche Begeisterung für diese Kunst: Oper und auch Konzert, ebenso Schauspiel, Kabarett oder Chansons und alle Arten der "Kleinkunst"!

 

Mehr über Hagen Schillig


Musik

Lara Venghaus und Michael Hoyer lernten sich 2002 im Universitätsorchester Bielefeld kennen: Die gebürtige Sennestädterin kam als Oboistin in das von Hoyer bereits seit 1980 geleitete Orchester. Schon bald darauf begleitete Hoyer sie bei solistischen Auftritten mit der Oboe, unter anderem in Kammerkonzerten des Orchesters. Hier zeigte sich eine große Nähe in der musikalischen Auffassung und ein so müheloses Übereinkommen im Zusammenspiel, dass es selbstverständlich schien, die Zusammenarbeit auch nach Venghaus’ Wechsel in den Gesang weiterzuführen. 2009 präsentierte das Duo erstmals einen abendfüllenden Liederabend, 2011 waren sie mit Schuberts „Winterreise“ in der Rudolf-Oetker-Halle zu hören. Seit 2010 sind sie mit Opernrecitals auch regelmäßig im Ausland zu Gast, unter anderem bei den Festivals „Stelle e lapilli“ auf Sizilien und der „Festa Europea Este“ in Venetien. 2016 wurden sie mit dem Sonderpreis „Etna Glamour 2016“ für ihre musikalischen Verdienste um das Territorium des Ätna sowie die durch die Musik erreichte Völkerverständigung zwischen Italienern und Deutschen ausgezeichnet. Während sich das Duo im Opernbereich vorwiegend den Werken Mozarts, Verdis und Puccinis widmet, stehen im Liedbereich die Kompositionen Schuberts im Vordergrund.

Literatur

Tuğba Caliskan ist 21 Jahre alt, kommt aus Bielefeld und studiert dort mit großer Begeisterung Medienkreation und-produktion. Tuğba liebt Emotionen - deswegen hat sie zwei große Leidenschaften: einerseits das Theater, wo sie selbst Emotionen ausdrücken und hervorrufen kann, andererseits die Fotografie, mit welcher sie Emotionen einfängt und verewigt. Als Schauspielerin stand sie bereits mit der Theatergruppe von TABULA e.V. sowie mit dem Projekt „Selbstauslöser“ des Theater Bielefeld auf der Bühne, als Fotografin widmet sie sich mit ihrem Unternehmen Mavi Kamera insbesondere der Hochzeitsfotografie.

 

www.mavikamera.de